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Die Gewinner des Prometheus Preises 2001
Europapier, Zellstoff Pöls, inet-logistics und Holzindustrie Preding sind die Gewinner des diesjährigen Wirtschafts-Oscars
Der Prometheus 2001 ist vergeben! Zum zweiten Mal haben Gerling Industrieversicherung, Erste Bank, Cap Gemini Ernst&Young, WirtschaftsBlatt und Industriemagazin den Wirtschafts-Oskar an innovative österreichische Unternehmen verliehen. Das Thema 2001 lautete "Supply Chain
Management". Unter der Lupe: Betriebswirtschaftliche Hard Facts, volkswirtschaftlicher Nutzen und Projekt-Kreativität.
Der Gewinner der Kategorie Unternehmen bis zu 50 Mitarbeiter ist inet-logistics, gefolgt von Mayr + Resl SpeditionsgesmbH und der Paradigma GmbH & Pericom GmbH. Platz eins unter den Unternehmen 51 bis 250 Mitarbeiter sicherte sich die Holzindustrie Preding, gefolgt von der
MVL Medien Vertriebs Logistic GmbH (Libro) und der Byk Österreich Pharma GmbH. Sieger der Kategorie Konzerne mit mehr als 250 Mitarbeiter sind ex aequo Europapier AG und Zellstoff Pöls AG. Rang zwei gehört der Knapp Logistik Automation GmbH. Was
alle acht verbindet sind gezielte Investitionen in die Sicherung ihres Österreich-Standortes.
Preisträger Zellstoff Pöls.
Alfred Heinzel, ÖIAG-Aufsichtsratschef und Eigentümer der Papiergruppe Wilfried Heinzel AG, kann zufrieden sein: Die im Vorjahr von Frantschach gekaufte Zellstoff Pöls hat im Jahr 2000 den Umsatz um 30,7 Prozent auf 2,75 Milliarden Schilling gesteigert. Das EBIT wurde
auf 894 Millionen Schilling vervierfacht. Der Jahresüberschuss kletterte von 178 Millionen auf satte 715 Millionen Schilling. Die Zellstoff Pöls ist aber auch sonst ein Glückskauf. Das Unternehmen ist Österreichs einziger Hersteller von Marktzellstoff. Und es ist
Europas einziger Hersteller von Langfaserzellstoff, der für Verpackungs- und Zeitungsdruckpapiere verwendet wird. Heinzel verfolgt mit seiner eigenen Unternehmensgruppe das Ziel, nicht nur im Papierhandel, sondern auch bei der Produktion von Zellstoff zu einem führenden Player
in Europa zu werden. Den nächsten Schritt dazu hat er erst vor wenigen Wochen gesetzt. Pöls übernahm das tschechische Zellstoffwerk Biocel. Analysten schätzen den Kaufpreis auf etwa 800 bis 900 Millionen Schilling. Pöls wird damit einer der grössten Erzeuger
von Spezialzellstoffen in Europa.
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