Nachhaltigkeit

Nachhaltig integriertes Managementsystem

Die Zellstoff Pöls AG war schon seit jeher darum bemüht, durch ständige Anpassung und Verbesserung ihrer Prozesse:
 

  • die Kundenanforderungen zu erfüllen und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen
  • die Auswirkungen ihrer Tätigkeiten und Produkte auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten
  • eine Gefährdung der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz so weit wie möglich zu vermeiden und
  • nicht zuletzt alle rechtlichen und sonstigen Anforderungen einzuhalten.

Um den stetig steigenden sicherheitstechnischen, wirtschaftlichen, technologischen sowie umwelt- und risikobezogenen Anforderungen unserer Zeit stets gewachsen zu sein, bedarf es sowohl einer systematischen Zielplanung für unser Handeln als auch transparent nachvollziehbare Abläufe, deren Ergebnisse regelmäßig nach messbaren Kriterien nachgewiesen werden.
 
Erst dadurch wird ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess möglich, der den Betrieb wiederum in die Lage versetzt, Produkte langfristig wettbewerbsfähig zu produzieren und zu vermarkten.
 
Mit dem Entstehen von – in internationalen Normen geregelten – Managementsystemen wurde ein ausgezeichnetes Werkzeug für die Bewältigung obiger Herausforderungen geschaffen. So war es auch für die Zellstoff Pöls AG nur selbstverständlich, sich bereits im Jahre 1995 der Zertifizierung ihres Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9002:1994 zu stellen.
 
Als erster Produktionsstandort der österreichischen Papier- und Zellstoffindustrie ließ sich die Zellstoff Pöls AG nach ISO 9001, ISO 14001 und OHSAS 18001 zertifizieren!

Da diese einzelnen Managementsysteme im Kern ähnlich “funktionieren“, war es sinnvoll, ein sogenanntes Integriertes Managementsystem aufzubauen. Damit konnten Doppelgleisigkeiten verhindert, Synergieeffekte genutzt und eine gesamtunternehmerische Sicht auf die Teilaspekte gewährleistet werden. So ist beispielsweise auch das nicht zertifizierbare – aber von der Behörde vorgeschriebene – Sicherheitsmanagementsystem (Anlagensicherheit - "Seveso III") voll integriert.
 
Dasselbe gilt für das Risikomanagementsystem, wo die Zellstoff Pöls AG ebenfalls auf bereits bestehende und implementierte Strukturen zurückgreift. Dabei wird Risikomanagement als Überbegriff für die bereits bestehenden Managementsysteme verstanden, denn ein Teil des Risikomanagements sind die Qualitäts-, Arbeits- und Anlagensicherheits- sowie Umweltrisiken.
 
Für die Zellstoff Pöls AG steht außer Zweifel, dass weiterhin ausreichend Ressourcen für die Aufrechterhaltung und weitere Verbesserung des Integrierten Managementsystems zur Verfügung gestellt werden.

Risikomanagement

Die Zellstoff Pöls AG betreibt ein Risikomanagement zur systematischen Erfassung und Bewertung sowie der Steuerung von Maßnahmen von unternehmensgefährdenden Risiken.

Dazu wird ein einfaches Modell mit einer ebenso einfachen Systematik eingesetzt. Alle Unternehmensbereiche können anhand zur Verfügung gestellter, beispielhafter Gefahrenlisten die in ihrem Verantwortungsbereich vorhandenen Risiken identifizieren und über ein im Intranet hinterlegtes Formular einer Bewertung und Dokumentation zuführen. Dabei werden die Ursachen analysiert und das Risiko nach der 3F-Methode* bewertet.
 
Alle Risiken aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen, die eine hohe Gefährdung des Unternehmens darstellen und damit zumindest einen mittelfristigen Handlungsbedarf erfordern (Risikowert > 50), werden in einem zentralen Review dem Unternehmensmanagement vorgestellt und deren Entwicklung dokumentiert.

Risiko Priorität
< 15 weiß kein relevantes Gefahrenpotential, kein Handlungsbedarf
15 - 49 hell-gelb geringe Gefährdung, Handlungsbedarf langfristig
50 - 149 gelb hohe Gefährdung, Handlungsbedarf mittelfristig
150 - 300 orange hohe Gefährdung, Handlungsbedarf kurzfristig
> 300 rot Gefahr in Verzug, sofortiger Handlungsbedarf

*Die 3F-Methode ist ein anerkanntes Modell zur Berechnung eines spezifischen Risikos. Die drei Faktoren: Auswirkung, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit ergeben die Risikohöhe.